Hoppla

„Hoppla!“, denke ich mir, als ich auf das Datum des letzten Blogs schaue. Es sind schon zwei Wochen seit meinem letzten Post vergangen. Hoppla Hoppla.

Heute denke ich oft „Hoppla“. Zuerst, als ich aufgewacht bin und es 8 Uhr morgens war. Eigentlich hätte ich noch eine halbe Stunde schlafen dürfen, doch in Anbetracht der Tatsache, dass ich dann wahrscheinlich nicht aufstünde, entschied ich mich, sofort aufzustehen. Nachdem ich ins Bad geschlurft war, sah ich auf den kleinen Wecker im Regal, dass es tatsächlich erst kurz nach 8 Uhr morgens war. „Hoppla“, dachte ich und wunderte mich, dass es mir so leicht fiel, aufzustehen. Ja, eigentlich war es in der vergangenen Woche schon so gewesen, dass es mir von Tag zu Tag leichter fiel, morgens aus dem Bett zu kriechen.

In mir steigt wieder die Freude am Morgen auf. Wenn es noch dunkel ist oder die Sonne aufgeht. Noch vor zwei Wochen war es so, dass nicht nur der Morgen graute, sondern es mir auch vor ihm graute.

Es ist schön, Fortschritte in der Therapie im Alltag zu erleben. Wahrzunehmen. Wow.

Tja und dann, etwas später am Tag, saß ich am Klafünf und tauchte in die Gegenwart Gottes ein. Betete, sang, weinte. Und wieder dachte ich danach „Hoppla“. Das hatte ich nicht erwartet, dass diese Audienz bei Gott mich so tief berühren würde.

Und immer wieder dachte ich heute „Hoppla“: bei meinem spontanen Spaziergang. Als ich mein Handy abschoss und neu aufsetzen musste. Als ich die Nachbarskatze Kitty beobachtete. Als die verkleideten Halloweenkinder klingelten.

Immer wieder.

Und plötzlich wird „Hoppla“ ein Synonym. Für Innehalten. Gedanken anhalten. Hingucken. Drauf schauen.

Ein Synonym, Gott dankbar zu werden.

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